Sonntag 27. Mai 2018
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Gelungener Auftakt

Komturei "Am Inn und hohen Rhein" gehört nun zur Ballei "An der Etsch und im Gebirge"

14.02.2009

Für manche war sie längst überfällig - die Eingliederung der Komturei "Am Inn und hohen Rhein" (sie umfasst die Gebiete der Bistümer Liechtenstein, Feldkirch und Innsbruck) in die Ballei "An der Etsch und im Gebirge", die das Gebiet des Bistums Bozen - Brixen umfasst. Die räumliche Nähe der beiden Familiarengemeinschaften diesseits und jenseits des Brenners hatte den Ausschlag gegeben, dass der Generalrat im vergangenen Jahr dieser Eingliederung zustimmte. Der Hochmeister hatte daraufhin am Fest der Ordenspatronin Elisabeth, dem 19. November des vergangenen Jahres, diese Eingliederung verfügt und festgelegt, dass sie mit dem Gründungsfest 2009 wirksam wird. 

Hochmeister in schwerer Zeit

61. Todestag von P. Robert Schälzky

25.01.2009                                                      

 

Am 26. Jänner 1948 starb der 61. Hochmeister des Deutschen Ordens Robert Schälzky. Er stand an der Spitze des Ordens in einer sehr schwierigen Zeit; in seinem Schicksal spiegeln sich die tragischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, die auch den Orden gekennzeichnet haben. Schälzky musste nicht nur den Zweiten Weltkrieg, sondern auch die Vertreibung aus seiner Heimat und die langsame Entstehung des "eisernen Vorhangs", hinter dem gerade die Kirchen- und Ordensverfolgung begonnen hatte, erleben.

Robert Schälzky wurde im Jahr 1882 in Brauseifen (Nordmähren) geboren. Nach dem Abitur auf dem Gymnasium in Troppau trat er 1902 in den Deutschen Orden ein und studierte Theologie in Brixen, wo er auch 1907 zum Priester geweiht wurde. Sein erstes Tätigkeitsfeld war die Bürgerschule in Freudenthal, an der er Religion unterrichtete. Mit großem Engagement widmete er sich der Jugendpastoral und der Förderung des katholischen Vereinswesens. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1918 geriet der Orden in eine neue Situation: Nordmähren mit teilweise dutschsprachiger Bevölkerung wurde zum Gebiet eines neuen Staates (Tschechoslowakei), was zum Aufbruch des Nationalismus auf beiden Seiten führte. P. Schälzky aber setzte auf die s.g. aktivistische Politik. Als leidenschaftlicher Vertreter der modernen christlichsozialen Reformideen war er auch politisch aktiv und wurde sogar zum Abgeordneten ins Parlament in Prag gewählt. Dort war er vor allem in der sozialen Gesetzgebung tätig und es war auch sein Verdienst, dass die Tschechoslowakische Republik ein modernes Sozialversicherungsgesetz hatte. Er hat sich auch in vielen anderen Bereichen engagiert: zum Beispiel Mutterschutz oder Witwenunterhalt. Auf sein Mandat musste er im Jahr 1925 verzichten, weil der Papst politische Aktivitäten den Priestern untersagt hatte.

 

 

Zeitschrift "Deutscher Orden"

18.01.2009                                                         

Dreimal pro Jahr erscheint die Zeitschrift "Deutscher Orden" (ZDO). Sie ist eine religiös-kulturelle Informationsschrift, die in Wort und Bild über Spiritualität und Wirken des Ordens sowie über seine Geschichte und über aktuelle Ereignisse berichtet. Sie wird vom Hochmeisteramt herausgegeben; Redaktion, Schriftverkehr und Versand: Sr. Reinhilde Platter OT, Weggensteinstraße 12, I - 39100 Bozen, Telefon +39 0471 974 884, Fax +39 0471 302 882, E - Mail sr.reinhilde@dnet.it. Unter dieser Adresse kann die Zeitschrift gegen Entrichtung einer Spende auch abonniert werden. Auf Wunsch können einige Probeexemplare zugesandt werden.

Begegnung mit dem Patriarchen

Christentum im Äthiopien

22.12.2008

Von 17. bis zum 31. Oktober 2008 unternahmen der Hochmeister des Deutschen Ordens und einige Familiaren aus Deutschland mit einem Freundeskreis unter Führung von Renate von Franckenstein eine Reise nach Äthiopien. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes war das Ziel, Kontakte mit der äthiopisch orthodoxen Kirche und anderen christlichen Einrichtungen herzustellen.

 

Der eigentliche Höhe­punktes der Reise war am 18. Oktober der Besuch Seiner Heiligkeit Abune Paulos, Kirchenoberhaupt der apostolisch äthiopisch orthodoxen Kirche, in das Patriarchat in Addis Abeba.

 

Der Hochmeister in Slowenien

Neues Pastoralzentrum in Velika Nedelja

27.11.2008

Am Sonntag, dem 23. November, hat der Hochmeister im Rahmen einer Eucharistiefeier das neue Pastoralzentrum in der Ordenspfarrei Velika Nedelja (Slowenien) gesegnet. Es handelt sich um einen neuen Teil des dortigen Pfarrhauses mit zwei großen Sälen, Gästezimmern usw. Die Hauptidee war, mehrere Räume der Pfarrei und der Gemeinde, wo sich die Menschen treffen könnten, zur Verfügung stellen. Das Pastoralzentrum trägt den Namen der Ordenspatronin Hl. Elisabeth. Genauso wie sie den Menschen, vor allem den Kranken und Armen begegnete, sollen auch die Räume der Begegnung dienen: der Begegnung Gottes mit Menschen und der Menschen untereinander.

 

Investitur in Wien

Feierliche Aufnahme von neuen Familiaren

25.11.2008

Am 15. November fand am Sitz des Hochmeisters in Wien die feierliche Investitur von vier Neufamiliaren statt. Sie stellten sich zunächst im Rahmen eines Conveniats den Confratres der Ballei vor. In der Sala terrena fand sodann eine kurze Statio statt, während der die Kandidaten aus der Hand des Hochmeisters den Rosenkranz empfingen. Nach dem festlichen Einzug in die Ordenskirche St. Elisabeth feierte der Hochmeister in Konzelebration mit dem Geistlichen Assistenten der Ballei Österreich der Familiaren sowie den anwesenden Priestern die Messe zu Ehren der hl. Elisabeth.

 

Investiturfeiern in Weyarn

Neue Familiaren in der Ballei Deutschland

11.11.2008 

Mit einer feierlichen Vesper am Abend des 07. November 2008 in der ehemaligen Abteikirche St. Quirinus in Tegernsee, der der Weihbischof in Augsburg, Exz. Josef Grünwald, vorstand, begannen die Feierlichkeiten zur Investitur von einer Neufamiliarin und neun Neufamiliaren in der Ballei Deutschland. In seiner Predigt zur Kreuzesspiritualität des Deutschen Ordens erinnerte der Weihbischof daran, dass das Kreuz, welches die Familiaren bei der Investitur aus der Hand des Hochmeisters empfangen, „nicht Schmuck, nicht modisches Accessoire" sei, sondern „ein Zeichen des Bekenntnisses und damit der Herausforderung".

 


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